Informationsseite zu Schmerzen
Viele Millionen Bundesbürger leiden an einer Schmerzstörung. Es gibt viele verschiedene Schmerzformen, was leider Gottes auch bei den Ärzten noch nicht immer angekommen ist. Wissenschaftlich gesehen orientiert sich die Internetseite am Wissenstand des Schmerztages in Frankfurt 2006, bzw. dessen, was ich als neue Erkenntnisse mitnehmen konnte.
Sie
werden im Internet lange suchen, eine Seite, die Sie absolut
versteht, wie diese, werden Sie nicht finden.
Ich möchte
mich bei Ihnen entschuldigen, daß Ihnen die Auswertung des
Schmerzfragebogens im „Alleingang“ nicht möglich
ist. Jeder Mensch ist anders, den Weg, den ihr Leben nimmt, das
sollte nicht anhand eines Scores bestimmt werden sondern zusammen mit
ihren Hausarzt/ Hausärztin.
Es gibt Spezialeinrichtungen
für Schmerzpatienten, aber dort findet oft keine ganzheitliche
Medizin statt. Wenn der Ischiasnerv über viele Jahre wegen einer
kaputten Lendenwirbelsäule Signale abfeuert, dann werden
logischerweise die Blutgefäße im Bein enggestellt. Auf
dieser Grundlage findet dort die Verkalkung der Blutgefäße
statt. Ohne Reizung des Ischiasnerven können wir problemlos 120
Jahre alt werden, ist der Ischias aber dauerhaft gereizt, dann treten
die ersten Durchblutungsstörungen wegen der Engstellung der
Gefäße schon sehr früh auf.
Nozizeptorschmerz:
Bei
Verletzungen werden wir über den aufgetretenen Schaden durch
Schmerzen aufmerksam gemacht.
Das Bein gebrochen? Bloß
nicht bewegen, das tut weh. Ruhig liegen alleine sichert in den
meisten Fällen eine Bruchheilung. Dieser Schmerz war also in der
Vergangenheit der Menschheit eine Hilfe. Dieser Schmerz wird als
„Nozizeptorschmerz“ bezeichnet. Wenn wir also die
Ausheilung sicherstellen (Gips, Verplattung des Bruchs etc.), dann
ist dieser Schmerz sinnlos, wir können ihn mit „NSAR“,
also „Rheumamedikamenten“ vermindern oder beseitigen.
Diese Medikamente sind aber bis auf die sog. Coxibe
schleimhautschädigend im Magen- Darmtrakt, wahrscheinlich
erhöhen sie auch alle (bis auf Aspirin) die Häufigkeit von
Gefäßereignissen (Herzinfarkt oder Schlaganfall). Diese
Medikamente sind allesamt sehr preiswert, aber jedes Jahr sterben
zahlreiche Menschen an den Magen- Darm- Nebenwirkungen.
Nozizeptorschmerz entsteht natürlich nicht nur durch äußere
Schädigungen, auch rheumatische Entzündungen oder eine
„aktivierte“ Arthrose an Gelenken führen im
wesentlichen zu diesem Schmerztyp.
Rückenschmerz:
Es wäre ja recht einfach, alle Rückenschmerzen nach Nozizeptorschmerzen und Nervenschmerzen einzuteilen. In der Praxis macht dies nicht immer Sinn. In aller Regel sind akute Rückenschmerzen durch die Summe von Verspannung, Schwellung, Nervenschmerz-Anteilen zu sehen. Außer in der allerersten Phase, in der Schwellung und Entzündung zunächst noch eine große Rolle spielen, sollte beim hohen Risikopotential dieser Medikamente rasch die Therapie von Verspannung und nervalen Schmerzanteilen in den Vordergrund treten. Das größte Potential für diese Situation sehe ich im „intelligenten“ Flupirtin, wobei in der Nacht eine schlafunterstützende Müdigkeit besteht, auch nach dem nächtlichem Erwachen infolge einer falschen Bewegung wird rasch weitergeschlafen. Wenn am Morgen des Folgetages dann noch die Regeldosis wirksam ist, bis zur erneuten Einnahme von Katadolon S am kommenden Abend, dann ist der Basisschmerz des morgens niedriger als Folge des erholsameren Schlafes, aber auch Tagesmüdigkeit wird als Folge des guten Schlafprofiles vermindert. In aller Regel besteht am Tage nach der abendlichen Katadolon S Einnahme am Tage eine bessere Konzentration und verminderte Müdigkeit.
Osteoporoseschmerz:
Schmerzen
durch Osteoporose sind dem Nozizeptorschmerz recht ähnlich. Die
Behandung sollte aber eine andere sein:
Aufbau der Knochensubstanz
durch das Nebenschilddrüsenhormon Calcitonin sowie durch
Bisphosphonate und Calcium mit Vitamin D3, ggfs. auch Alfacalidol (z.
B. Doss). So kann die Ursache der Schmerzen beseitigt werden, leider
aber nur bis hin zu einer Altersgrenze, ab der ein
„Aufbaustoffwechsel“ nicht mehr möglich ist. Den
älteren, die keinen Knochenaufbau mehr schaffen können,
sollten ausreichend gegen die Schmerzen versorgt werden. Hier können
Opiate ein wahrer Segen sein, um auch in der letzten Lebensphase den
Betroffenen hinreichende Lebensqualität zu sichern.
Wichtig
für Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen: Alfacalcidol senkt
die der Zahl durch Osteoporose/Gangunsicherheit bedingten
Knochenbrüchen erheblich. Ein großes Einsparpotential im
gesamten Gesundheitssystem, auch Verminderung von persönlichem
Leid.
Nervenschmerz:
Nervenschmerzen
haben eine eigene Schmerzqualität:
Die Schmerzen sind
„brennend“, auch stechend, Berührung wird als
Schmerz wahrgenommen (Allodynie), Wärme- oder Kältereize an
der Haut lösen Schmerzen aus (Thermalgesie), im Extremfalle wird
der gesamte Körper schmerzhaft (Panalgesie), die insbesondere
bei Krebsleiden im Endstadium besteht.
Die häufigsten
Schmerzursachen: Zustand nach Gürtelrose, „Phantomschmerz“
nach Amputation von Gliedmaßen, Zuckerkrankheit, direkte
Nervenverletzung, Infekte, „Nervenentzündung“ z. B.
beim Gesichtsschmerz, Schlaganfall.
Rheumamedikamente sind bei
dieser Schmerzform völlig unwirksam. Es sind gegen
Nervenschmerzen wirksame Medikamente erforderlich. Dazu gehören
Opiate, Gabapentin, Pregabalin, in einigen Fällen auch andere
gegen Epilepsie wirksame Medikamente.
Diese Medikamente wirken oft
zu Therapiebeginn beeinträchtigend (Müdigkeit, Übelkeit,
Benommenheit), aber sie haben glücklicherweise, nach allem, was
wir wissen, keine gefährlichen Nebenwirkungen. Begleitend
sollten Antidepressiva gegeben werden. Warum? Schmerzen treiben, wenn
sie nur stark genug sind, jeden in eine Depression. Der eigentliche
Grund ist aber folgender:
Zur Schmerzverarbeitung werden im
Zentralnervensystem große Mengen an Serotonin und Noradrenalin
verbraucht. Um diese Botenstoffe ausreichend bereitzustellen, ist bei
fast allen Menschen die Einnahme von „Antidepressiva“
erforderlich.
Fibromyalgischer
Schmerz:
Diese
Schmerzform gesondert aufzuführen, dazu gehört schon fast
Mut. Ist beim somatoformen Schmerz die fehlende Anerkennung
von erbrachten Leistungen das Hauptproblem, so sind bei der
Fibromyalgie fehlende Zuwendung und Liebe, im Extremfalle aber gar
deren Perversion in Form von Mißbrauch ausschlaggebend.
Bei
dieser Schmerzform “Weichteilrheuma“ sind Schmerzen an
den Muskel- Sehnen- Knochenhautübergängen typisch.
Die
Fibromyalgie, falls nicht Gelenkenzündungen (sekundäre
Fibromyalgie) zugleich bestehen, braucht die Wärme und Massage
quer zur Muskulatur. Rheumamedikamente, selbst Cortison bringen kaum
Hilfe. Unter- und Überlastung bewirken Schmerzverstärkung,
ebenso Witterungseinflüsse und seelische Belastung.
Muskelentspannende Medikamente sowie Antidepressiva bringen
Linderung. Einiges spricht dafür, daß bei der Fibromyalgie
schlimme Erfahrungen in der Kindheit und Jugend die Krankheit
begünstigen. Zumindest bei jüngeren Patienten sollte eine
Psychotherapie erwogen werden.
Bei der sekundären Fibromyalgie bessert die erfolgreiche Behandlung der Grundkrankheit den Verlauf.
Tumorschmerz
Tumorschmerzen
stellen eine besondere Herausforderung dar. Wird Gewebe zerstört
und löst einen Nozizeptorschmerz aus? Werden Nervenbahnen
betroffenen? Es ist eine genaue Zuordnung erforderlich, um den
betroffenen Patienten optimal helfen zu können.
Zur
Beruhigung: Im Regelfalle klappt dies sehr gut.
Spannungskopfschmerz
Eine
sehr häufige Schmerzform, deren Auftreten zur Umstellung der
Lebenssituation auffordert: Die betroffenen sind zumeist ehrgeizig
und perfektionistisch, neigen dazu, sich zu überfordern. Die
Folge davon ist dann ein Spannungskopfschmerz. Es ist zwar auch eine
medikamentöse Hilfe in Form einer recht niedrig dosierten
Therapie mit Antidepressiva möglich, wodurch sich die Häufigkeit
des Auftretens erheblich vermindert, aber eine Verminderung der
Belastungen im Alltag wäre vorzuziehen. Die Therapie im Falle
der Schmerzattacke besteht in Form einer Anwendung von Pfefferminzöl
auf der Haut im Schmerzgebiet, auch die Einnahme von 500 bis 1000 mg
Paracetamol oder 500 bis 1000 mg Acetylsalicylsäure (ASS), ggfs.
auch Anwendung von Novaminsulfon 500 mg bis 1500 mg. Es gilt hier,
die Risiken der Arzneitherapie (insbesondere bei ASS und
Novaminsulfon) sowie die Höchstmengen und Einnahmeabstände
(Paracetamol) zu beachten.
Migräneschmerz,
Cluster-Kopfschmerz
In
der Vergangenheit wurden zur Anfallsbehandlung der Migräne
oftmals Abkömmlinge des Mutterkorns (Secale cornutum) verwendet,
deren Dauergebrauch selbst leider Gottes selbst zum
Migränekopfschmerz sowie zur Abhängigkeit führen kann.
Deshalb wurden diese Mittel vom Markt genommen. Die Therapie besteht
jetzt beim Anfall in der Anwendung der sogenannten „Tryptane“,
von denen jetzt aber schon Berichte über ähnliche Probleme
wie bei den Secale-Alkaloiden vorliegen. Die Anwendung dieser
Arzneimittelgruppe bei Durchblutungsstörungen des Herzmuskels
ist mit einem hohen Risiko verbunden.
Bei leichteren
Migräne-Attacken kann auch die Gabe von Medikamenten zur
bessereren Magenentleerung („Prokinetika“) sowie
anschließende Einnahme von Medikamenten wie beim
Spannungskopfschmerz ausreichen. Als „Prokinetikum“ wird
in der Regel „MCP“ (Metoclopramid) verwendet, wodurch
Symptome ähnlich der Parkinson-Erkrankung ausgelöst werden
können.
Der Cluster-Kopfschmerz gehört mit zu den
schlimmsten Schmerzformen. Nächtliche Schmerzattacken mit
schwersten Schmerzen im Augenbereich, oft mehrfach nächtliches
Auftreten. Therapieversuche insbesondere mit Sauerstoffgabe sowie
Migränemedikamente. Die relative Seltenheit der Störung
sollte Anlaß zum Aufsuchen eines Spezialisten bzw. Speziellen
Therapiezentrums sein, dies nicht nur zur Optimierung der eigenen
Behandlung sondern auch zum Zwecke der Forschung. Die anwendbaren
Therapien müssen leider immer noch als insgesamt unbefriedigend
angesehen werden. Die Schmerzen treiben die Betroffenen aus dem Bett,
es besteht Bewegungsunruhe, der Kopf kann gegen die Wand geschlagen
werden, womöglich springt der Betroffene gar aus dem Fenster. Im
Gegensatz zur Migräne, die meist Frauen betrifft, tritt der
Clusterkopfschmerz insbesondere bei Männern auf.
Es gibt
hierzu eine Homepage der Selbsthilfegruppen. Der Link
dazu:
http://www.clusterkopfschmerz-selbsthilfe.de/
Somatoforme Schmerzen:
Somatoforme Schmerzen werden entwickelt, wenn keine Wertschätzung der eigenen Existenz erfolgt, ggfs. das Individuum sogar immer wieder Bestätigung eigener Minderwertigkeit erfährt. Normalerweise versucht der Mensch als soziales Wesen, Selbstwertgefühl, Achtung und Wohlergehen durch seine Schaffenskraft zu erzielen. Dies gilt schon früh in Familie, Kindergarten und Schule, später dann in der „Welt der Erwachsenen“.
Da gibt es dann Menschen, die durchgehend schwer arbeiten, um endlich die nötige Bestätigung ihrer Leistung zu erhalten. Dies ggfs. auch mit Schmerzen. Solange die Anerkennung der erbrachten Leistung erfolgt, ist dies kein Problem.
Kommt es z. B. Zum Mobbing, so bricht das gesamte Kompensationsmuster zusammen.
Dies
führt zur mangelnden Umgangsmöglichkeit mit dem Schmerz,
der sich dann natürlich erheblich wieder meldet. Die
Schmerzverarbeitung, das „Coping“, wurde nie ausgebildet.
Aus einer womöglich hohen sozialen Position (Es wurde ja
immer Anerkennung der eigenen Leistung angestrebt) folgt dann ein
sehr schwerer Sturz.
Also folgt fast zwangsläufig Krankheit
und Rentenbegehren, oder eine „Wiedergutmachung“ am
Arbeitsplatz, die im Grunde nie zu schaffen ist.
Die Sozialprognose: schlecht, sehr schlecht.
Eher von den meisten Menschen nicht als Schmerz zugeordnet:
Das
Syndrom der ruhelosen Beine (RLS) oder starker Juckreiz
(Pruritus):
In
der vorgesehenen Erholungszeit durch ruhelose, ständig zappelnde
Beine zum Aufstehen und zur Aktivität gezwungen zu werden, dies
läßt schon fast an „Folter durch Schlafentzug“
denken. Bei den schwer betroffenen besteht erheblicher Leidensdruck.
Auch Juckreiz meldet sich am stärksten in der Bettwärme.
Tinnitus
und/oder ständige, schwere Lärmbelastung.
Es
besteht eine Ähnlichkeit zu den Ruhelosen Beinen. Das Leiden
meldet sich insbesondere in den Zeiten, die eigentlich der Erholung
dienen sollten. Zusätzlich: Die Angst vor zunehmender
Hörminderung und ggfs. Gleichgewichtsstörungen.
Hunger
und/oder Durst und/oder Luftnot:
Wer
jemals richtig Hunger, Durst oder Luftnoterlebt hat, der hat daran
eine überaus „schmerzliche“ Erinnerung. Der
(überlebenswillige) Mensch versucht zu kämpfen und zu
Siegen, zumindest solange wie die Kräfte reichen.
Freund
oder Feind? Die
Psychotherapeuten
Es
gilt zu warnen. Wie können (zumeist auch zu junge) Therapeuten
darüber entscheiden, ob der Schmerz „angemessen“ ist
oder nicht? Wie können Tagesplaner durchgeführt werden, die
von positiven gemachten Erfahrungen ausgehen?.
Jeder,
der die Empfindungen seines Gegenüber nicht teilen kann, sollte
sich nicht zum Therapeuten erklären. Wenn jemand wirklich
depressiv ist, so kann auch die angeblich positive Erfahrung nur als
Überforderung erlebt werden.
Wenn die Grundeinstellung des
Therapeuten/der Therapeutin darin besteht, eingebildete Schmerzen zu
beseitigen, so ist der Verlauf völlig klar. Wie kann ich mit
einem Therapeuten zusammen sein, der mir meine Schmerzen nicht
glaubt?
Ich persönlich halte Pychotherapeuten (mit der
Ausnahme weniger reifer Therapeutinnen) für einen wichtigen
Stein im Gebäude der Chronifizierung der Schmerzen.
Ausgerechnet die Berufsgruppe, die den Patienten am nächsten
sein sollte, akzeptiert nicht einmal den Kontaktanlass. Schmerz ist
etwas subjektives, das muß erkannt werden, auch akzeptiert
werden. Nur dann können Fortschritte erzielt werden.
Es
ist geltende Meinung bei den Psychotherapeuten, Schmerz als
eingebildet zu sehen und den „depressiven“ Patienten
endlich positive Alltagserfahrungen zu vermitteln. Tolle
Voraussetzungen für eine „Therapiegemeinschaft“.
Der
Kranke wird ausgegrenzt, zum „Simulanten“ erklärt,
die verfälschte Alltagswahrnehmung soll kontrolliert werden,
auch korrigiert werden. Fahrlässig oder vorsätzlich?
Diejenigen, die nie länger anhaltende Schmerzen erlebt haben sollen sich (oder auch nicht?) in die Situation der Schmerzpatienten einfühlen. Das ist sehr schwer. Wie wäre es, dem Patienten in seinem Erleben einfach zu glauben? Dann erst wird Hilfe im Rahmen des möglichen durchführbar.
Es
gilt also:
Alle Schmerzen
müssen individuell behandelt werden! Denn: es gibt sehr viele
verschiedene Schmerzformen, die jeweils eine der Ursache angepaßte
Therapie erfordern. So ist in aller Regel auch bei schwer erkrankten
Menschen ein würdiges Leben, ohne unzumutbare Schmerzen möglich.
Aussicht:
In
der Vergangenheit gab es bei weitem nicht so gute Medikamente wie
heute. Ich hoffe für alle Betroffenen, daß jetzt eine
Schmerzchronifizierung verhindert werden kann. Für sehr viel
Geld, denn aufwendige Forschung gibt es nicht zum Nulltarif.
Übertriebene Preise für neue, wesentlich bessere
Medikamente halte ich aber für absolut unmoralisch, denn so wird
vielen Menschen eine mögliche Therapie vorenthalten.
Ganz
wichtig: Wer zu spät kommt (zum kompetenten Arzt), den bestraft
das Leben, es gibt noch keinen sicheren Weg chronifizierte Schmerzen
zurückzuführen.
Also: Es muß unbedingt ZÜGIG
eine Therapie in die Wege geleitet werden, die eine Chronifizierung
verhindert bzw. verhindern soll. Dies erscheint (wegen der
Arzneimittelnebenwirkungen) manchen Patienten übertrieben,
dagegen kann nur Vertrauen helfen.
Dennoch: Auch heute
noch gibt es Schmerzen, die als alleinige Erkrankung trotz
verbesserter Behandlung zur Frühberentung führen.
Das
Nenndorfer Wappen im Menü?
Die Antwort ist sehr einfach,
Bad Nenndorf ist ein wunderschöner Kurort, inmitten von
Mittelgebirgen, die Bewohner sehr mit der Heimat verbunden. Wo sonst
in Deutschland tragen die Älteren noch ihre Tracht? Aber auch in
Bad Nenndorf wird dies leider zunehmend seltener. Ohne es zu merken
habe ich mich in Bad Nenndorf mehr und mehr beheimatet gefühlt.
Sehnsucht nach Hannover habe ich überhaupt nicht mehr.
Wie
wäre es mit einem Urlaubsaufenthalt in Bad Nenndorf? Die Natur
und der Ort sind schön, das gebotene Preis/ Leistungsverhältnis
kann sich sehen lassen.
Für alle, die etwas für Ihre
Gesundheit tun wollen:
Nach dem letzten Kriege kamen die
Zerschossenen und Erforenen, die Durchnäßten, alle, die
sich im Krieg schwere Schäden weggeholt hatten. Damals war das
Geld für Kuren da, nach einer Kur wurden aus vorherigen
Invaliden fleißige und gesunde Arbeitnehmer, die bis heute noch
sichtbar, bei uns Wohlstand geschaffen haben.
Bad Nenndorf war
also schon immer der Kurort für alle vom Schicksal hart
betroffenen.
Ich kenne im ganzen Ort keinen einzigen schlechten
Therapeuten. Alle sind engagiert und möchten sich an der
Verminderung Ihrer Schmerzen beteiligen. Viele therapeutische
Leistungen sind leider keine Kassenleistungen mehr. Aber die Kosten
für das Solebad oder Massage oder Sole-Inhalation halten sich im
angemessen Rahmen.
Wer ernsthafte Beschwerden hat, der wird auch
heute noch ärztliche Verordnung für zwingend erforderliche
Therapien erhalten.
Wichtig: Überweisungen an den „Arzt
am Urlaubsort“ sind nur dann gültig, wenn sie von einem
Arzt aus Niedersachsen ausgestellt worden sind. Ansonsten muß
Ihnen nochmals die Praxisgebühr abgenommen werden.