Wenn ein Krokodil seine Eier legt, dann ist es damit so beschäftigt, daß andere Umweltreize keinerlei Reaktion auslösen können.

Man kann es beobachten, ihm nahekommen, es streicheln, ohne irgendeine Gefahr.

Ähnlich ist es beim Schmerzkranken:
Der Anteil an Schmerzen, die ins Bewußtsein gelangen ist derart groß, daß für andere Reize (Beruf, Familie, Freunde und Hobbys) keine Aufmerksamkeit mehr übrig ist.

Für die Schmerzkranken das Schlimmste:
Sie können in den Familien nicht helfen, wie sie es wollten. Die Kraft reicht nicht, das schwächt das Selbstbewußtsein bis hin zur Depression, der Weg zur Selbsttötung (weil man ja keinem mehr helfen kann) ist nicht weit.

Es ist wichtig, den Schmerzkranken zu sagen, daß ihre von Gott stammende Würde durch keine Krankheit infrage gestellt werden kann. Dies gilt für uns alle.

Dies ist kein Trost, sondern Tatsache. Es ist an uns, die Rechte der Betroffenen zu wahren und Ihnen beizustehen. Sie brauchen unseren Schutz, leider immer mehr.

Für die Christen unter uns: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, daß habt ihr mir getan“